und von all den anderen fröhlichen Menschen an den Ufern des Löfsees.

Ihr lieben Alten! Ihr habt mir in früheren Zeiten gute Gaben gespendet. Ihr kommt zu den Einsamwohnenden mit der Botschaft von den reichen Wechselfällen des Lebens. Ich sah euch mächtige Ragnarok-Kämpfe ausfechten an den Ufern des Sees meiner Kindheit. Was aber habe ich euch gegeben?

Vielleicht wird es euch doch freuen, daß eure Namen zusammen mit denen der lieben Besitztümer genannt werden. Möchte all der Glanz, der über euer Leben ausgegossen war, auf die Gegend zurückfallen, wo ihr gelebt habt! Noch steht Borg, noch steht Björne, noch liegt Ekeby am Löfsee, herrlich umkränzt von Gießbach und See, von Park und lächelnden Waldwiesen, und wenn man auf den breiten Altanen steht, umschwärmen einen die Sagen wie die Bienen des Sommers.

Aber da wir doch von Bienen sprechen, so laßt mich noch eine kleine Geschichte erzählen. Der kleine Ruster, der als Trommelschläger an der Spitze der schwedischen Armee einherging, als sie im Jahre 1813 in Deutschland einrückte, konnte seither nie müde werden, von dem wunderlichen Land dort im Süden zu erzählen. Die Menschen seien so groß wie Kirchtürme, die Schwalben so groß wie Adler, die Bienen wie Gänse.

»Aber dann die Bienenkörbe?«

»Die Bienenkörbe waren wie gewöhnliche Bienenkörbe.«

»Wie konnten denn die Bienen da hineinkommen?«

»Ja, das war ihre Sache«, antwortete dann der kleine Ruster.

Lieber Leser, darf ich nicht dasselbe sagen? Hier haben uns nun die Riesenbienen der Phantasie seit Jahr und Tag umschwärmt, aber wie sie in den Bienenkorb der Wirklichkeit hineinkommen sollen – ja, das muß wahrlich ihre Sache sein.