»Das ist wohl möglich, aber er kann nichts mehr tun. Es sieht jetzt aus, als sei er wieder gesund, aber ich weiß wohl, wie schwach er ist. Niemals kann Vater wieder so werden, wie er an jenem Morgen war, als wir miteinander zu den Mähern auf den südlichen Anger hinausgingen.«

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Der Pfarrer von Svartsjö

Der Silvesterabend war herangekommen, und am Vormittag steckte der Pfarrer den Kopf durch die Küchentüre herein und fragte:

»Was ist denn aus dem kleinen Sausewind geworden? Ich habe sie nicht auf der Schlittenbahn gesehen. Sie wird doch nicht mit euch andern Frauenzimmern vom Morgen bis Abend daheim sitzen sollen?«

Nach der Kleinen fragte er. Gleich am ersten Tage nach ihrer Ankunft auf Lövdala hatte er sie mit sich genommen und ihr in der Geschirrkammer einen Schlitten hervorgesucht, und seither kam er jeden Vormittag und ermahnte sie, doch hinauszugehen und Schlitten zu fahren.

Jetzt nahm er gleich auch die Gelegenheit wahr, die Haushälterin und die Mägde ein wenig zu necken, indem er sagte, sie wollten offenbar am liebsten den ganzen Tag in der Küche schmoren.

Da erhielt er zur Antwort, die Kleine wäre sicherlich wie gewöhnlich mit dem Schlitten draußen, wenn nicht heute ihre Mutter gekommen wäre, um zu sehen, wie es ihr gehe. Marit sei hinüber in den Stall zu den Kühen gegangen, und die Kleine habe sie begleitet.

Darauf zog sich der Pfarrer zurück und machte die Türe hinter sich zu. Er überlegte ein paar Augenblicke, dann schlug er den Weg nach dem Stalle ein.

Die in der Küche versammelten Mägde folgten ihm mit den Augen: seit seiner Krankheit im Herbst sah er alt und schwach aus; aber so viel war sicher, er mußte mit jedem Menschen, der auf den Hof kam, ein bißchen plaudern.