»So würdest du nicht sprechen, wenn du etwas wüßtest. Du würdest nicht da sitzen, wo du jetzt sitzest, wenn die Pfarrerstochter nicht für dich eingetreten wäre und gesagt hätte, sie glaube, du werdest gut gegen mich sein.«

Jetzt schwieg der Bräutigam, und zwar ganz beharrlich. Wenn die ihm Gegenübersitzenden mit ihm reden wollten, mußten sie laut rufen, bis er sie hörte.

Das konnte von den Hochzeitsgästen nicht unbemerkt bleiben. Auch sie wurden still und verschüchtert und sahen nur noch verstohlen nach dem Brautpaar hinüber.

Aber gerade als alles am betrübtesten aussah, wendete sich der Bräutigam an die Braut.

»Wenn du nur darüber unglücklich bist, so kann abgeholfen werden«, sagte er. »Mamsell Maja Lisa soll dich als Braut sehen, ich bin Manns genug, das einzurichten.«

Die Braut richtete ihre Augen erstaunt auf sein Gesicht, und da sah sie, daß es ihm Ernst war.

»Das werde ich dir nie vergessen,« sagte sie, »du mußt mich wirklich liebhaben, wenn du mir in dieser Sache helfen willst.«

In demselben Augenblick klärte sich auch ihr Gesicht auf, und sie war ganz wie ausgetauscht.


Die Pfarrerstochter saß daheim auf Lövdala in der Küchenkammer und weinte.