Gretchen: Und ich denke: Es ist merkwürdig, daß Deutschlands Größen immer in Paaren erscheinen; in Wissenschaft und Politik, in Poesie und Musik. — [Goethe][II-2] und Schiller; Alexander und Wilhelm von Humboldt; Haydn und Mozart; Jakob und Wilhelm Grimm; Kaiser Wilhelm und Bismarck.
Bella: Du hast ganz Recht, Gretchen; es ist wirklich wahr.
Dr. Albert: Deutschland hat Glück darin; und da es unter den Ländern Europas wieder begonnen hat mit neuer Jugend, so will ich ihm aus vollem Herzen eine glückliche [Zukunft] wünschen.
Bella: Herr Doktor, Sie sind wohl ganz ein Deutscher geworden?
Martha Parks: Was? — Albert, bist Du nicht mehr Amerikaner?
Dr. Albert: Ha, ha! — Sehen Sie doch, Herr Meister, das ist [Eifersucht]! — Habe ich Deutschland zu viel [gepriesen]? — Was sehen Sie mich alle so an, als wäre ich ein [Verräter]? — Welchem Lande ich angehöre mit meinem Herzen? — Sie können es wissen; ich bin furchtlos und offen.
Alle: Nun?
Dr. Albert: Dem Lande gehöre ich an, das am größten ist und am schönsten unter allen Ländern der Erde; das die größten, mächtigsten Ströme hat und Seen; — dessen Berge sich himmelhoch türmen; das die fruchtbarsten Äcker, die fruchtbarsten Bäume, die goldreichsten Minen hat und Menschen, wie sie besser und größer auf Erden nicht sind und niemals waren; — dem Lande, das die Unglücklichen empfängt aus allen Teilen der Erde Gottes und mit freundlichem Auge sie anschaut und mit gütiger Hand ihnen winkt und dann fröhlich zuruft: Kommet alle und seid willkommen und [genießet] die Freiheit; — wir wollen mit Euch teilen dieses Land und alles, was Gott uns selbst gegeben hat; So ihr lebet und seid, wie wir selbst, und werden wollet, wie wir: freie, gute Menschen; — das ist mein Land; dem gehöre ich an.
Alle: Das ist Amerika!
Dr. Albert: Da ist mein [Vaterland]!