Otto: O nein. Also, die Anekdote: Cherubini ging (ich gehe, ich ging, ich bin gegangen) eines Tages (= an einem Tage) aus seinem Hause. Er mußte in das Opernhaus. Es regnete (es regnet, es regnete, es hat geregnet) und Cherubini nahm (ich nehme, ich nahm, ich habe genommen) seinen Regenschirm. Ein reicher Freund des Komponisten kam in einem feinen Wagen und sah Cherubini. Er ließ den Wagen halten und sagte: »Herr Cherubini, das ist ein böses Wetter. Ihr Weg zum Opernhaus ist lang, kommen Sie in meinen Wagen; mein Haus ist nicht fern von hier, ich kann gehen.« Der Freund stieg (= kam) aus dem Wagen. Cherubini stieg hinein (= in den Wagen). »Borgen (= geben) Sie mir Ihren Regenschirm, Herr Cherubini,« sagte der Freund. [»][IV-8]Meinen Schirm? nein, meinen Schirm gebe ich nicht aus meiner Hand,« — sprach der Komponist. Die Equipage rollte fort, und der gute Freund stand in Sturm und Regen.
Bella: Große Männer sind oft in böser Laune (= Humor). So war es auch oft mit Beethoven.
Louis: Meine Damen, mein Bruder Otto hat gestern Abend das Gedicht von Hoffmann von Fallersleben mit mir studiert. Wollen Sie es von mir hören?
Anna: Bitte, Louis.
Bella: O, ja, ja.
Louis: Soll ich beginnen? Ja? und wenn ein Wort kommt, das Sie nicht verstehen, so sagen Sie: Halt! Nicht wahr, Anna?
Anna: Sehr wohl.
Louis:
Wer hat die schönsten Schäfchen?
Die hat —— —— —— ——