Sie thun sich nichts zu Leide,
Hat —— —— —— ——
Anna: Halt, mein Freund! »Leide« verstehe ich nicht.
Otto: »Leide« ist hier ein Synonym von »Böses.« Ein Schäfchen thut dem andern nichts Böses. Das ist klar, nicht wahr? Nun gut; ich kann auch sagen: Ein Schäfchen thut (ich thue, er thut, sie thut, es thut) dem andern nichts zu Leide.
Louis: Hat eins das andere gern .....
Bella: »Gern«? — das Wort weiß ich auch nicht; alle anderen Wörter habe ich gewußt (ich weiß, ich wußte, ich habe gewußt).
Otto: Das glaube ich. »Gern«! Das ist ein Wort, das viele nicht verstehen; und unser Professor mußte lange, lange sprechen, bis wir es verstanden. »Gern,« — hm »gern.« Wie soll ich es klar machen, [daß][IV-14] Sie es verstehen? Eine Minute will ich denken. — So, ich habe es. Bella, trinken Sie oft Milch?
Bella: Sehr oft, Otto.
Otto: Warum trinken Sie oft Milch?
Bella: Weil die Milch gut ist.
Otto: Wohl. Die Milch ist gut, und Sie trinken gerne Milch. Schmeckt die Medizin gut?