Es wurde von allem gesprochen, was sich im verflossenen Jahre daheim zugetragen hatte.

„Warum nahmen wir eigentlich kein Automobil für den Heimweg?“ fragte Nils plötzlich. „Das wäre doch das Praktischste gewesen.“

„Du kommst nun allerdings reichlich spät mit deinem Vorschlag, Junge.“ Jenny mußte lachen.

Das Gepäck kam, und Mutter wie Schwestern folgten atemlos dem Auspacken. Ingeborg und Bodil trugen die Sachen ins Kämmerchen und verstauten sie in den Kommodeschiebladen. Sie befühlten fast mit Andacht die gestickte Wäsche, die, wie Jenny erklärte, in Paris gekauft war. Ueber die Geschenke jubelten sie — Rohseide für Sommerkostüme und venetianische Perlenketten. Sie standen vor dem Spiegel, warfen die Seide prüfend über die Schulter und legten die Halsketten um die Stirn.

Nur Kalfatrus fragte nach ihren Bildern und lüftete die Blechtrommel mit der Leinwand.

„Wieviel hast du da, Jenny?“

„Sechsundzwanzig. Es sind aber meistens kleine Bilder.“

„Wirst du eine Separatausstellung veranstalten?“

„Ich weiß noch nicht recht, gedacht habe ich daran.“

Die Mädels hatten aufgewaschen, Nils hatte sein Bett auf dem Sofa in der Wohnstube zurechtgemacht. Frau Berner und Jenny saßen im Zimmer der Tochter bei einer zweiten Tasse Tee und einer Zigarette.