Gram blickte sie an:

„Nun ja, nehmen wir es also auf uns.“

Als sie auf die Straße hinunter kamen, war Frau Gram gegangen.

„Wir fahren mit der Straßenbahn, Gert; es ist spät.“ Sie schwieg. Plötzlich fuhr sie auf. „Helges wegen müssen wir es auch tun; diese Geheimniskrämerei zwischen uns muß auch um seinetwillen ein Ende haben.“

Frau Gram öffnete ihnen selbst die Tür, als sie kamen. Während Gert Gram seine Erklärung vorbrachte, begegnete Jenny frei ihren bösen Augen:

„Das ist doch ärgerlich, daß Helge heute Abend nicht zu Hause ist. Glauben Sie nicht, daß er früher zurückkommt, Frau Gram?“

„Es ist aber auch merkwürdig, lieber Freund, daß du nicht daran gedacht hast,“ sagte Frau Gram zu ihrem Manne. „Es ist für Fräulein Winge schließlich kein Vergnügen, mit uns beiden einsamen Alten den ganzen Abend zu verbringen.“

„Oh, was das betrifft,“ meinte Jenny.

„Ich kann mich wirklich nicht entsinnen, daß Helge davon sprach, er ginge heute Abend fort,“ sagte Gram.

„Man ist es nicht gewöhnt, Sie ohne Handarbeit zu sehen,“ lächelte Frau Gram, als sie nach dem Essen im Wohnzimmer bei einander saßen. „Sie, die Sie immer so fleißig sind!“