„Der Mann behauptete, es sei antik,“ wandte Helge unsicher ein.

„Das sagen sie immer, wenn sie merken, daß die Leute kein Verständnis dafür haben. Und nicht Italienisch können.“

„Es gefällt Ihnen also nicht?“ fragte Helge niedergeschlagen und hüllte es wieder in das rosa Papier. „Finden Sie nicht, daß ich es meiner Mutter schenken kann?“

„Ich finde es greulich,“ sagte Franziska. „Aber ich kenne ja den Geschmack Ihrer Mutter nicht.“

„Was soll ich denn nun aber mit diesem Ding anfangen?“ seufzte Helge.

„Schenken Sie es getrost Ihrer Mutter,“ meinte Jenny Winge. „Sie freut sich gewiß, daß Sie ihrer gedacht haben. Und außerdem — zu Hause haben die Leute Gefallen an solchen Dingen. Wir hier unten, wir sehen zuviel.“

Franziska griff nach Ahlins Zigarettendose, aber er weigerte sich, sie ihr zu geben. Einen Augenblick flüsterten sie heftig miteinander. Dann schleuderte sie das Etui von sich:

„Guiseppe.“

Helge begriff, daß sie beim Wirt Zigaretten bestellen wollte. Ahlin fuhr auf:

„Liebes Fräulein Jahrmann — ich meinte ja nur — Sie wissen doch, daß Sie das viele Rauchen nicht vertragen.“