Franziska erhob sich, Tränen in den Augen.

„Das ist gleichgültig, ich gehe nach Haus.“

„Fräulein Jahrmann — Francesca.“ Ahlin hielt ihr den Mantel, während er leise bettelte. Sie trocknete ihre Augen mit dem Taschentuch.

„Doch — ich will heim. Kinder — ihr seht doch, daß ich heute Abend unmöglich bin. Nein, ich will nach Haus — allein — nein Jenny, du darfst nicht mit mir gehen.“

Heggen erhob sich ebenfalls. Helge saß verlassen am Tisch.

„Du bildest dir doch wohl nicht ein, daß wir dich zu nächtlicher Stunde allein gehen lassen,“ meinte Heggen.

„Ahso, du verbietest mir’s vielleicht?“

„Ja, allerdings.“

„Still doch, Gunnar,“ sagte Jenny Winge. Sie schob beide Herren zur Seite — sie setzten sich schweigend nieder — während Jenny, den Arm um Franziskas Hüfte gelegt, diese mit sich zog und leise mit ihr sprach. Kurz darauf kamen beide wieder an den Tisch zurück.

Die Gesellschaft war jedoch verstimmt. Franziska lag halb in Jennys Arm — sie hatte ihre Zigaretten bekommen, rauchte und schüttelte den Kopf zu Ahlins Versicherungen, daß die seinen besser wären. Jenny hatte eine Schale mit Früchten bestellt; sie verzehrte eine Mandarine und schob hin und wieder eine Scheibe in Franziskas Mund. Oh — wie hübsch Franziska doch war, wie sie dalag, mit einem kleinen betrübten Kindergesicht und sich von der Freundin füttern ließ. Ahlin starrte sie ununterbrochen an, und Heggen zerbrach abgebrannte Zündhölzer in kleine Stümpfchen und steckte sie in die Mandarinenschalen.