Es war trockenes Wetter geworden, so daß sie einen Spaziergang mit ihm machen wollte.
Ueber die öde Landstraße mit den verwehten Pappeln hin gingen sie durch den Seenebel, Jenny schwerfällig und müde.
„Nimm doch meinen Arm,“ sagte Gunnar beiläufig, was sie auch tat.
„Ich finde es hier schrecklich trübselig, Jenny. Weißt du was, wäre es nicht besser, du reistest nach Berlin?“
Jenny schüttelte den Kopf.
„Dort hast du die Museen und so viel anderes. Jemand, mit dem du zusammen sein kannst. Oder mach’ wenigstens eine kleine Reise dort hinunter, um dich aufzumuntern. Ich finde, hier muß es langweilig sein.“
„Ach nein, Gunnar, du kannst dir doch denken — nicht jetzt —.“
„In diesem Ulster siehst du so hübsch aus,“ sagte er kurz darauf vorsichtig.
Jenny senkte den Kopf.
„Ich bin ein Tolpatsch,“ erklärte er plötzlich heftig. „Verzeih! Du mußt mirs sagen, Jenny, wenn ich dich quäle.“