„Guten Abend, Helge,“ sagte sie und nahm die Hand, die er ihr entgegenstreckte. „Bitte sehr, willst du nicht Platz nehmen?“

Sie selbst setzte sich aufs Sofa. Sie vernahm ihre eigene Stimme — ganz ruhig und alltäglich klang sie. Aber im Gehirn verspürte sie das gleiche sonderbare, taumelnde Angstgefühl wie vordem.

„Ich wollte dich gern begrüßen,“ sagte Helge und setzte sich neben sie auf einen Stuhl.

„Das ist nett von dir,“ entgegnete Jenny.

Sie schwiegen wieder.

„Du wohnst jetzt in Bergen,“ sagte sie dann. „Ich sah, daß du deinen Doktor gemacht hast — ich gratuliere.“

„Danke.“

Wieder entstand eine Pause.

„Du hast jetzt sehr lange im Auslande gelebt —. Manchmal hatte ich die Absicht, dir zu schreiben, aber dazu kam es nie. Heggen wohnt, wie ich sah, im selben Haus wie du —.“

„Ja. Ich schrieb an ihn und bat ihn, etwas für mich zu mieten, ein Atelier, aber die sind so teuer hier und so schwer zu bekommen. Dies Zimmer hat jedoch auch ganz gutes Licht —.“