„Besinnst du dich auf den Abend, als ich Douglas mit zu mir genommen hatte zum Tee?“
„Nach der Geschichte mit dem Modell — danke ergebenst!“
„Herrgott. Was ging das im übrigen dich an?“
„So, meinst du nicht? Nachdem er um mich angehalten hatte? Und ich sozusagen entschlossen war, ihn zu nehmen?“
„Das konnte er schwerlich ahnen,“ sagte Jenny.
„Ich hatte jedenfalls nicht bestimmt Nein gesagt. Am Tage vorher war ich mit ihm draußen in Versailles. Und da hatte er mich viele, viele Male küssen und unten im Park seinen Kopf in meine Arme legen dürfen. Und wenn ich ihm sagte, daß ich ihm nicht gut sei, dann glaube er es nicht, meinte er.“
„Cesca.“ Jenny fing ihre Augen im Spiegel ein. „All das hat ja keinen Sinn. Du bist das allerbeste kleine Ding auf der Welt, wenn du richtig überlegst. Manchmal ist es aber, als sähest du nicht, daß es Menschen sind, die du vor dir hast. Menschen mit Gefühlen, auf die du Rücksicht nehmen mußt. Du würdest auch Rücksicht nehmen, wenn du nur nachdächtest. Du willst ja doch nur lieb und gut sein.“
„Per bacco. Bist du dessen so sicher? Ach, nun sollst du aber einen Strauß Rosen sehen. Ahlin kaufte gestern Abend ein Bukett für mich an der Spanischen Treppe.“ Cesca lächelte trotzig.
„Ich finde, du solltest dergleichen zu verhindern suchen. Unter anderem schon, weil du weißt, Ahlin hat nicht die Mittel dazu.“
„Geht denn das mich etwas an? Wenn er verliebt in mich ist, so macht ihm das sicher Freude.“