„Meine Schwester war mit ihr bekannt,“ sagte Franziska. „Richtig, Sie trafen doch meine Schwester Borghild in Berlin. Mögen Sie Fräulein Eck — Frau Herrmann heißt sie jetzt übrigens?“

„Sie war ein ganz reizendes Mädchen — entzückend. Und ungewöhnlich begabt.“

Franziska blieb mit Hjerrild zurück.

Es war verabredet, daß Heggen, Ahlin und Gram bei den Damen zu Abend essen sollten — Franziska hatte eine Weihnachtskiste von zu Hause bekommen. Man hatte norwegischen Weihnachtskäse auf den Tisch gebracht, der mit Tausendschön aus der Campagna und Kerzen in siebenarmigen Leuchtern geschmückt war.

Franziska trat als letzte ein und hatte den Dänen mitgebracht.

„Ist es nicht nett, Jenny — daß Hjerrild mit kam?“

Es stellte sich heraus, daß es sowohl Bier wie auch Genfer Likör zu Tisch gab. Und norwegische Butter, braunen Käse und kalten Auerhahn, Sülze und Räucherschinken.

Franziska hatte neben Hjerrild Platz genommen, und sobald das Gespräch am Tisch sich belebte, wandte sie sich an ihn.

„Kennen Sie den Pianisten Herrmann, mit dem Fräulein Eck sich verheiratet hat?“

„Ja, sehr gut. Ich habe in einem Pensionat mit ihm gewohnt, in Kopenhagen, und jetzt in Berlin traf ich ihn wieder.“