„Der Reigen schließt sich,“ sagte Helge leise.
Jenny nickte schwach und versuchte zu lächeln.
Am Kaffeetisch herrschte keine rechte Stimmung. Franziska versuchte zu plaudern, während sie am Likör nippten. Nur Fräulein Palm war guter Laune. Sobald es irgend anging, schlug Franziska einen Spaziergang vor.
So machten sich denn die drei Paare auf den Weg über die Campagna. Der Abstand zwischen ihnen wurde größer und größer, bis sie sich zwischen den Hügeln verloren. Jenny ging mit Gram.
„Wo wollen wir eigentlich hin?“ sagte sie.
„Wir können ja zum Beispiel zur Egeriagrotte gehen.“ Diese lag gerade in entgegengesetzter Richtung des Weges, den die anderen eingeschlagen hatten. Sie schlenderten aber doch über die sonnenbeschienenen Hügel, auf den Bosco sacro zu; — über den dunklen Kronen der uralten Korkeichen glühte die Sonne.
„Ich sollte wohl lieber den Hut aufsetzen.“ Jenny strich sich übers Haar.
Im heiligen Haine war der Erdboden überdeckt mit Papierabfällen, er strotzte von Unreinlichkeit. Auf einem Baumstumpf am Rande saßen zwei Damen und häkelten, ein paar kleine Jungen spielten Verstecken hinter den gewaltigen Stämmen. Jenny und Gram verließen den Hain und wanderten den Hügel hinab der Ruine zu.
„Eigentlich,“ sagte sie, „was wollen wir da unten,“ und setzte sich auf den Abhang, ohne eine Antwort abzuwarten.
„Nein, warum auch —“, Helge streckte sich in dem trockenen kurzen Gras zu ihren Füßen aus. Er nahm den Hut vom Kopf und, sich auf die Ellenbogen stützend, sah er zu ihr hinauf, ohne zu sprechen.