„Es wird wohl das Praktischste sein, mein Junge. Da wir uns doch darüber einig sind, daß wir immer zusammen bleiben wollen.“

Helge küßte still ihre Hand.

„Wann?“ flüsterte er nach einer Weile.

„Wann du willst,“ erwiderte sie ebenso leise — und fest.

Wieder küßte er ihre Hand.

„Ich wünschte, es ließe sich so einrichten, daß wir uns hier unten heiraten könnten,“ sagte er kurz darauf in einem anderen Ton.

Sie antwortete nicht, sondern strich nur über sein Haar.

Helge seufzte auf: „Aber es geht nicht. Wenn wir doch bald nach Hause fahren müssen ... Es würde wohl auch deine Mutter kränken — so eine übereilte Hochzeit, nicht wahr?“

Jenny schwieg. Es war ihr noch niemals in den Sinn gekommen, daß sie ihrer Mutter Rechenschaft schuldig war für ihre Heirat, so wenig als ihre Mutter sie gefragt hatte, als sie wieder heiratete.

„Ich weiß jedenfalls, daß es meine Eltern verletzen würde. Ich bin nicht eben froh darüber, Jenny, aber ich weiß, es würde der Fall sein. Am liebsten möchte ich nach Hause schreiben, daß ich mich verlobt habe. Und da du etwas früher als ich nach Hause reisen willst — würdest du dann wohl zu uns hinaufgehen und sie begrüßen?“