Jenny warf den Kopf zurück, geradeso, als wollte sie ein unbehagliches Gefühl verjagen. Dann sagte sie:

„Ich werde tun, was du willst, mein Freund; das kannst du dir wohl denken.“

„Ich denke selbst nicht gern daran, Jenny. O nein. Es ist so herrlich gewesen, dies hier — nur du und ich auf der ganzen Welt. Aber es würde meine Mutter sehr verletzen, weißt du. Ich möchte ihr das Leben nicht noch schwerer machen, als es für sie schon ist. Ich liebe meine Mutter nicht mehr so wie früher — das weiß sie auch, und grämt sich sehr darüber. — Es sind ja nur Formalitäten, aber sie würde sehr darunter leiden, wenn sie glauben müßte, ich wollte sie übergehen. Sie würde denken, daß es eine Rache sei für die Geschichte, du weißt.... Wenn das dann überstanden ist, Jenny, können wir heiraten. Dann hat uns niemand weiter dreinzureden. Ich wünschte, daß es recht bald sein könnte. Du nicht auch?“

Sie küßte ihn als Antwort.

„Ich sehne mich ja so nach dir, Jenny,“ flüsterte er. Jenny wehrte sich nicht gegen seine Liebkosungen. Aber plötzlich ließ er sie los, scheu und hastig ...

Ein wenig später saßen sie am Ofen und rauchten, sie im Lehnstuhl, er auf dem Fußboden, den Kopf in ihrem Schoß.

„Kommt Cesca auch heute Nacht nicht nach Hause?“ fragte er plötzlich leise.

„Nein, sie bleibt bis Ende der Woche in Tivoli,“ sagte Jenny schnell und ein wenig nervös.

Helge liebkoste ihre Knöchel und Spann unter dem Saum dem Kimono.

„Du hast so schöne, schmale Füße, Jenny!“ Er strich über die schlanke Wade. Und plötzlich preßte er ihr Bein heftig an seine Brust.