»Das nenn' ich anständig gedacht, Lissy. Gut! Dann bist du eben zu schläfrig zum Erzählen, wenn du nach Hause kommst. Und ich verspreche dir, nicht zu plaudern, bis ich mit deinem Koffer wieder da bin. Gibt mehr Zeit, als der Kerl nötig hat. Na, und mehr kann er nicht verlangen!«
Jetzt war Lissy so glücklich, daß sie plötzlich wieder einschlief, während der Graue mächtig durch den Schnee pflügte. Jim nahm sie in seinen linken Arm, drückte sie an die Brust und fühlte nur, diese Fahrt konnte nicht lange genug dauern.
Erst in der Waldlichtung vor County-Line wachte Lissy auf. Sie erkannte, wie lang sie schon schlief, machte sich steif und drehte ihr Gesicht zur Seite, daß Jim nicht sah, wie rot sie wurde.
»Glaubst, ich bin der Bär?« begehrte Jim auf. »Oder hätte ich dich nicht festhalten sollen? Wärst wieder aus dem Pung gefallen, das durfte ich nicht leiden. Denn jetzt hab' ich für dich zu sorgen, Mädel! Jetzt – immer!«
»Morgen ist Weihnachten, Jim. Wenn die Eltern dich einladen, nach Weihnachten zu uns zu kommen …«
»Bin ich da, Lissy!« – Mit hellem Geläute fuhren sie durch die schlafenden Straßen.
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Der Schmutztitel wurde entfernt.
Offensichtlich fehlerhafte Zeichensetzung wurde stillschweigend korrigiert.