Gerade das war es, was Melissa gern hörte, und sie dankte mit einem langen Blick.

Jim half Melissa in den Pung und hüllte sie ein wie ein kostbares Bündel.

»Kommst rasch ins Bett, Lissy, das ist die Hauptsache, ehe es Tag wird. Wenn ich dich sicher daheim weiß, hol' ich deinen Koffer und all deinen Kram. Meg soll ihr Christkindl pünktlich bekommen.«

Zufrieden und getröstet verkroch Melissa sich in ihre Decke und machte Jim die allerschönsten Augen.

»Wie du mich immer verstehst, Jimmy! Weißt du, ich hab's immer gewußt, daß du mir nachkommen würdest, obwohl ich dummes Zeug geredet habe.«

»Hast mich auch verstanden, Lissy,« gab er schwerfällig zur Antwort, »und wenn du nicht zu müde bist, dann sag mal, was bedeutet das alles, Mädel? Wie ich an die Straßenkreuzung komm' und seh', was geschehen ist – beinah' umgeworfen hat's mich. Deine sieben Sachen im Schnee und deine arme, kleine Fußspur so jämmerlich nach County-Line hin. Herrgott! War mir zumute!«

Als seine Stimme ins Zittern kam, fing Melissa rasch an, ihre Geschichte zu erzählen.

»Und schließlich,« sagte sie, »er hätte mich abmurksen sollen, für seine eigene Sicherheit, Jim, das muß man ihm doch anrechnen. Eigentlich wünsche ich, daß er davonkommt. Wie schrecklich, wenn es sein Unglück würde, daß er mir das Leben gelassen hat!«

Jim lachte.