1. Umhängetasche aus Wollenstoff, deren Oeffnung durch ein eingezogenes Band zusammenzuschnüren ist; 18 cm breit.
2. Aus Riedgras geflochtenes Arbeitskörbchen, wie es zur Aufbewahrung der Spinngeräthe und anderer täglich gebrauchter Gegenstände diente. Oben auf liegen blau und roth bemalte Spindeln, darunter konische Bündel fein ausgekämmter Baumwolle, eine Spindel mit aufgesponnenem Garn und in der Ecke der Kopf einer Thonfigur. Das Körbchen ist ca. 38 cm lang.
3. Perlmutterhalsband. Die Verzierungen sind aus dünnen Perlmutterstückchen geschnitten und auf ein Stück Baumwollenzeug zu regelmäßigen Figuren aufgesetzt. 33 cm lang.
4. Ein großer aus rothen, blauen, grünen und gelben Federn gebildeter Kopfschmuck. Jede einzelne Feder ist mit Fäden an ein geflochtenes Band befestigt und alle Bänder vereinigen sich zu einem knollenartigen Stile des Federbusches.
5. Aus Stroh gefertigte, durch Wollfäden zusammengehaltene Kopfbedeckung (Tendema). In derselben wurden die Federbüsche getragen, oder auch in ihren Rand einzelne Federn eingesteckt; oberer Durchmesser 15 cm.
6. Standartenartiges Ehrenzeichen mit schwarz-rothem Wollbüschel und dem Tuche, in welches das Ganze gegen den Staub des Grabes geschützt eingeschlagen war; 94 cm lang.
7. Kleine Kürbisschale; den Rand bildet eine Vogelborde und auch die sonstige Ornamentik der Schale besteht aus Vogelfiguren; oberer Durchmesser 9–10 cm.