Die glückseligen Inseln liegen in dem grossen Meere linker Hand, an der Grenze des Occidents, aber nicht fern im Meere. (Isidor spricht also in seinem 15. Buche: Diese Inseln heissen Fortunatae.) Denn sie sind reich an allen Gütern, Korn, Früchten, Kräutern, Bäumen und die Einwohner glauben, es sei hier das Paradies, wegen der milden Sonnenwärme und der Fruchtbarkeit des Bodens. (Isidor sagt auch) Die Bäume wachsen hier wenigstens 140 Fuss hoch und tragen viele Früchte und Vögel. Man findet hier Honig und Milch, vorzüglich in der Insel Capria, die nach der Menge der Ziegen, die es hier gibt, benannt ist. Dann ist hier die Insel Canaria, benannt nach den grossen und starken Hunden, welche dort sind. (Plinius, dieser Meister der Geographie, sagt, dass es unter den Fortunaten eine gibt, wo alle Güter der Welt wachsen, ebenso alle Früchte, ohne dass man sie zu säen und zu pflanzen braucht. Auf der Höhe der Gebirge sind sehr wohlriechende Bäume, zu jeder Zeit mit Blättern und Früchten bedeckt. Die Einwohner essen davon einen Theil des Jahres. Die Bewohner Indiens glauben, dass ihre Seelen nach dem Tode diese Inseln bewohnen werden und dass sie dort ewig leben werden von dem Wohlgeruch dieser Früchte. Sie glauben, dass dies ihr Paradies sei, aber, offen gestanden, es ist dies eine Fabel.)

Das Schiff des Jacob Ferrer ging in See nach dem Goldflusse am Tage des heil. Laurentius, am 10. August 1346.

Die Orkney-Inseln, in denselben ist 6 Monate Tag, während die Nacht hell ist, und 6 Monate Nacht, während der Tag trübe ist.

Cap Finisterre, das Westcap Afrikas, hier beginnt (Afrika) und endigt in Alexandrien und Babilonia (Stadt in Aegypten) und umfasst die ganze Küste der Berberei und reicht (bis Alexandrien) gegen Mittag u. Aethiopien (und Aegypten. Man findet in diesem Lande viel Elfenbein wegen der Menge von Elephanten, die hier geboren werden und welche hier an den Strand kommen.)

Thal von Darha (Wadi Draa). Durch diesen Ort ziehen die Kaufleute, welche nach dem Lande der Neger von Guinea reisen.