„Sehr gern. Ich stehe ganz zu Ihren Diensten.“
Sie verließen zusammen die Villa und plauderten einige Augenblicke über gleichgültige Dinge. Dann schlug Großmutter Gontrau einen Seitenweg ein, der durch einen kleinen Park nach ihrer Wohnung führte. Hier war es sehr still. Hans, der noch immer nicht wußte, was sie mit ihm zu besprechen hatte, schaute sie verwundert von der Seite an.
„Darf ich Ihnen eine unbescheidene Frage vorlegen, Reicher?“
Hans nickte ein wenig beklommen, er wußte selbst nicht warum.
„Lieben Sie meine Enkelin Irma?“
„Ja, gnädige Frau,“ sagte er schlicht, aber das genügte. Der ernste Ausdruck seiner grauen Augen, der tiefe, volle Klang seiner Stimme machten alle weiteren Beteuerungen überflüssig.
Ilse reichte ihm die Hand.
„Das freut mich,“ erwiderte sie, „ich glaube nicht, daß es auf der ganzen weiten Welt einen Mann gibt, dem ich sie lieber anvertrauen würde.“
„O, wie innig danke ich Ihnen, gnädige Frau,“ stammelte Hans entzückt.
„Und doch muß ich Ihnen abraten, ihr jetzt schon die große Frage zu stellen. Warten Sie noch.“