„O nein, davon ist morgen nichts mehr übrig.“

„Was!“ rief Irma, mit vor Staunen weit aufgerissenen Augen.

„Ja, wo es hinkommt, weiß ich nicht.“

„Aber das ist doch unmöglich. Wir drei zu Hause essen nicht den zehnten Teil von dem, was hier aufgetischt wird; wo bleiben denn die Reste?“

„Auf den Tisch kommt nichts mehr davon.“

„Aber dann bringt Lisa sie beiseite.“

„Ums Himmels willen, sei doch still. Wenn sie das hörte!“

„Na, es ihr ins Gesicht zu sagen, würde ich freilich nicht wagen. Aber Gustav, du, der Herr des Hauses, solltest doch das Mädchen zur Rede stellen.“

„Um was handelt sich's denn?“ fragte Gustav, der in seiner zerstreuten Art aß, auf nichts achtete, was um ihn her geschah, und nicht hörte, was gesprochen wurde.

Irma legte ihm den Fall vor.