Phot.: Schölvinck.
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Doch zurück in das Gewimmel der Straßen, unter die vornehmen Kaufleute und die Hausierer, die Süßigkeiten, Brot oder Früchte feilbieten, die Beamten in halbeuropäischer schwarzer Kleidung mit rotem Fes, die Syrier, die oft eine europäische Jacke über weißen orientalischen Hemden tragen, die feierlichen Priester in weißen Turbanen und weiten Mänteln, die Pilger, die Beduinen und die anatolischen Soldaten, die auf dem Wege zur Front sind, zum Irak unterhalb Kut-el-Amara oder nach Persien. Während meines Aufenthaltes in Bagdad zogen eines Tages die Truppen ein, die ich einen Monat vorher bei ihrem Aufbruch am Dschirdschib gesehen hatte. Einen langen Weg durch trockene Wüstengegenden hatten sie hinter sich, trotzdem waren sie in bester Verfassung, glänzten von Schweiß und Sonnenbrand und sangen munter zu ihrer Musik. Ihr schweres Gepäck, bestehend aus Gewehr und Ranzen, Spaten, Zeltbahn und anderem mehr, schien sie nicht zu drücken. Sie sahen munter aus, und ihre Schritte hallten taktfest wider. Sie marschierten in einer Staubwolke, aber über ihren weichen Schirmmützen wiegten die Palmen ihre Blattkronen.
Häuser mit Erkern.
Eine enge Gasse, die von der Hauptstraße zum Tigris führt.
Links ein Belem und eine Guffa.
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