109. Die umgebaute Fähre. ([S. 274.])

110. Der Bau der Pontonfähren. ([S. 274.])

111. Sattma in Abdall. ([S. 275.])

112. Die Pontonfähren auf dem Wege nach Abdall. ([S. 275.])

Auf der Rückfahrt schaute ich mit großer Spannung zu, wie die Ruderer einen großen schönen Schwan mit den Händen griffen. Wir sahen ihn auf dem offenen Wasser am Schilfrande schwimmen; er tauchte aber unter, als wir uns näherten. Die Leute senkten die Ruder mit aller Kraft ins Wasser und ruderten nach der Stelle hin, wo der Schwan sich wahrscheinlich wieder zeigen würde, was an den Ringeln auf der Wasserfläche zu sehen war. Als der Schwan wieder emporkam, waren wir ihm so nahe, daß er sich in seiner Verwirrung in das Schilf hineinbegab; damit war er verloren, denn dort konnte er nicht die Flügel zur Flucht ausbreiten. Der Kahn flog ihm wie ein Pfeil nach; der alte Jaman Kullu sprang ins Wasser, das ihm bis an die Hüften reichte, fiel über das arme Tier her und schleppte dann seine Beute in das Boot. Der Schwan war so verängstigt, daß er mit schlaffem Halse und hängendem Kopfe wie tot dalag; er wurde sofort getötet.

Zahllose Wildenten und Gänse bevölkerten den See. Vielleicht hatten sich einige von ihnen schon zu Prschewalskijs Zeit hier als Junge aufgehalten. Die Generation der menschlichen Eingeborenen, die damals in ihrer vollen Kraft stand, ist jetzt zu Greisen und Greisinnen geworden, und ein neues Geschlecht ist seitdem herangewachsen. Nicht einmal die Seen sind dieselben geblieben, sie sind geschrumpft und zugewachsen und haben die Lage gewechselt; die Sanddünen sind vorgerückt, alles hat sich in der kurzen Zeit von 20 Jahren verändert, und das Bild, das man von einem flüchtigen Besuche mitnimmt, ist, genau genommen, nur eine Momentphotographie.