113. Tokta Ahun und seine Mutter in Abdall. ([S. 275.])

114. Tamarisken bei Tattlik-bulak. ([S. 292.])

115. Frauen und Kinder der Loplik. ([S. 278.])

116. Das Gerüst meiner Jurte. ([S. 292.])

Von diesem Punkte aus machte ich am folgenden Tage mit zwei Führern einen Ausflug nach dem Kara-köll. Wir mußten 4,1 Kilometer zu Fuß gehen, ehe wir an sein Ufer gelangten, wo ein Kahn im Schilfe angebunden lag. Auch jetzt hatten wir einen Nordoststurm von der schlimmsten Sorte uns gerade entgegen. Wir ruderten um die größte offene Wasserfläche des Sees herum, indem wir uns längs des Schilfes oder innerhalb seines äußeren Randes, wo der Wellenschlag gemildert war, bewegten. Im Kara-köll sieht man ganze Fladen von Kamischwurzeln, die mit Lehm, Schlamm und verfaulten Algen vom Seeboden zusammengeballt sind und teils auf dem Wasser, teils ein wenig unter der Oberfläche treiben. Sie werden von der Bevölkerung „Sim“ genannt und sehen oft aus, als könnten sie einen Mann tragen. Sie zeigen jedenfalls deutlich, daß die Wasservegetation einer der Faktoren ist, die zur Verseichtung dieser ausgedehnten, wenig tiefen Sumpfseen beitragen.

Mit Tschernoff als Gehilfen maß ich jeden Arm, jeden Kanal, der Wasser nach dem Ilek und nach Argan führte und gewann die interessantesten Resultate, unter anderem den Beweis, daß das Wasser des Tarim sich seit meinem vorigen Besuche in immer größerer Menge in dieses östliche System hinübergezogen hatte.