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Als es rauh und kalt geworden, und als es mit dem Futter knapp wird, besuchen die beiden alten Eulen ein Aas, das am Rande eines kleinen Sees jenseits der Förde liegt.

Und dann eines Abends, als sie sich eben gesetzt haben, hören sie die Unruhe aus einer Tanne herausbrüllen.

Es ist ein Schuß — und die Federn stehen Uf um die Ohren. Er wird ganz verwirrt und gerät von Sinn und Verstand, er klappert mit dem Schnabel und dreht sich auf demselben Fleck rund herum, wieviel Strix auch ruft.

Ein kleines kurzbeiniges, rotbraunes Ding, das wie ein Fuchs bellt, fährt auf ihn ein — und stimmt dann plötzlich ein gottserbärmliches Geheul an.

Den hat er doch wenigstens gefaßt! denkt Strix.

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Aber seither ist auch Uf weg gewesen.

Er hatte wohl Wandergelüste bekommen und war von ihr weg geflogen — über alle Berge!

[5. Strix und die Menschen]