[246] Daß auch Ganymed zum kleinen Kinde verjüngt wurde, scheint von den Gelehrten nicht genügend beobachtet zu sein; dies ist notwendig überall der Fall, wo er als collusor mit Eros Astragalen spielt; ebenso denkt ihn sich Lucian, vgl. p. XXXVII. Es ist also kein Anlaß, die Marmorgruppe in der Galleria dei candelabri im Vatikan, die den Ganymed als Kind vom Adler rauben läßt, um dieses Umstandes willen für unantik zu halten; vgl. Helbig in Annali dell’ Istit. 1867, S. 351; Overbeck, Griechische Kunstmythologie, Bd. I, S. 539, Anm. 217.
[247] Claudian, de III cons. Honor. v. 22.
[248] Vgl. p. XXVI über Clodius Albinus.
[249] Vgl. p. XXV ff.
[250] Für Athanasius vgl. Sozomenos II, 17; Sokrates I, 15. Wie in der katholischen Schweiz Kinder im Ernst und doch scherzend die Messe nachmachen, schildert H. Federer, Das Mätteli-Seppi, S. 501 ff.
[251] Bei Baumeister, Denkmäler, Nr. 1617.
[252] Z. B. bei Baumeister, Nr. 545.
[253] Vgl. p. XXXII f.
[254] Cassius Dio, Buch 48, Kap. 44.
[255] Properz II, 29; vgl. Kritik und Hermeneutik S. 123.