Er suchte einen Vergleich zu schließen.

Aber er hat zuletzt den alten Herrn auf’s äußerste beleidigt, fuhr Wilkau fort.

Er hat ihm einen Wahrheitsspiegel vorgehalten, erwiderte Herzer.

Und wo sind die Wechsel geblieben? fragte der Geheimrath mit einem eigenthümlichen, scharfen Ausdruck, indem er dem Fabrikanten durchbohrend in’s Gesicht sah.

Eine dunkle Röthe loderte darin auf und verwandelte sich dann plötzlich in ein fahles Grau. Ich verstehe Deine Frage nicht, antwortete er mühsam.

Es war eigentlich nur damit gefragt, ob Zippelmann die Wechsel nicht von Dir angenommen, ob er sich auf nichts eingelassen hat?

Auf nichts! wiederholte Herzer vor sich niederblickend.

Eine kleine Pause entstand. Es regte sich unter der Stirn des Geheimraths ein Gedanke, der siegreich aus seinen Augen glänzte. Er betrachtete den gebeugten Mann mit stolzer Genugthuung; dann wandte er sich um, durchschritt das Zimmer, lächelte vor sich hin und kehrte zurück, indem er dicht vor Herzer stehen blieb.

Ja, so weit ist es mit Dir gekommen, sagte er. Du, so stolz und unbiegsam, auch Du hast Dich endlich bekehrt und lernst einsehen, was es heißt, das Gute und Vernünftige verachten.

Ich bitte Dich, Wilkau, ich bitte Dich, sage mir, ob Du mir helfen willst, erwiderte Herzer, mühsam athmend.