Wir fuhren die Bergstraße hinauf unter blühenden Bäumen. Die Natur hatte ihre reizendsten Gewänder angelegt. Wie pupperten unsre Primanerherzen vor Freude! Ich begreife noch zu dieser Stunde nicht, das mir das meine nicht vor Lust gebrochen ist.
Ich sang in Einem fort Studentenlieder bis ich vor Heiserkeit nicht weiter konnte. —
Da ertönte plötzlich ein Ha! aus jeder Kehle.
Wir waren um die Ecke bei Neuenheim gebogen. Wir hatten Heidelberg erblickt, an das Gebirg gelehnt, zu seinen Füßen den munter dahin fließenden Neckar, auf seinem Haupte die Schloßruine als Krone, die Umgebungen, überall mit Weinbergsträußern geschmückt.
Der Eindruck war unbeschreiblich.
Der Postillon führte uns zum goldenen Hecht, auf ausdrückliches Verlangen unsers Freundes J., der sich aus Zarachias Renommisten der Stelle:
»Zum blauen Hecht trug ihn Kalmucks geschwinder Lauf.«
dabei erinnerte.
M. und ich kleideten uns an, um Thibaut aufzuwarten. J. ging seiner Wege, ich glaube er wollte sich nach den Befugnissen der Polizei in Heidelberg erkundigen.
Thibaut, ein genauer Freund von Ms. Vater empfing uns sehr freundlich in seinem Garten. Er selbst war Enthusiast für die Gegend und das Klima Heidelbergs.