Einmal war Arne mit Esther allein im Zimmer.
Er hatte jetzt etwas so Schlaffes, Haltloses bekommen.
Plötzlich beugte er sich nieder und zog Esthers Hand an seine Stirn.
»O Gott, Esther, ich habe dich so sehr geliebt,« klagte er.
Esther fuhr entsetzt zurück.
»Das – jetzt –?« fragte sie von Grauen und Ekel überwältigt.
»Nun – was willst du – ich bin so unglücklich –
Warum kannst du nicht gut zu mir sein, wenn ich so unglücklich bin.«
Von Widerwillen geschüttelt, sah sie auf ihn nieder, stand auf und trat von ihm weg ans Fenster. Sie machte sich nicht einmal die Mühe, das Zimmer zu verlassen. Er sank stöhnend in sich zusammen.
Erst als sie eine ganze Weile darüber gedacht hatte, empfand sie, wie ihr dieser peinliche Zwischenfall nun das Hierbleiben unmöglich machte. Sie hatte Arne noch zu sehr als Nebenperson gefühlt.