Ein unbeschreiblicher, verschwiegener Genuß.

Zuweilen bettete der Nebel die Luft so dicht ein, daß sie unbeweglich lag – Dann war das Gefühl jener köstlichen Gemeinsamkeit am stärksten. – –

Anders war es in den klaren Tagen. Da lag alles wie ein Spiegel stiller und weiter Gedanken.

Das war eine gute und fruchtbare Einsamkeit, die auch oft zum Mitleben in andern, wesensfremden Naturen lockte.

Da war die Freundschaft mit Lydia.

Lydia besaß einen langen Hals und eine kränkliche Stimme. Und sie gehörte zu den Ausgestoßenen.

»Du mußt mir erzählen wie es dort ist, wo du jetzt bist,« sagte Esther.

Lydia errötete und schob das Kinn über den schwankenden Hals hinaus. »O, es gefällt mir ganz gut.«

»Du wünschest dir nichts anderes?«

»Nein.«