»Ja, es ist rührend,« sagte Esther.


Arne suchte zwischen seinen Manuskripten. Sie lagen schön geordnet in einer geschnitzten Eichentruhe und waren stoßweise mit goldenen Schnüren umwickelt.

Er war sehr eifrig. – »Esther, was rätst du mir Fräulein Thora zu geben?«

»Gieb ihr doch dein letztes Buch.«

»Das will sie eben nicht. Sie sagt, sie möchte etwas Handschriftliches von mir lesen. Da wühle ich nun immerzu in meinen Sachen und weiß wirklich nichts Passendes zu finden!«

»So schreibe ihr etwas Passendes.«

»Ja, meinst du, daß ich das kann?«

»Warum nicht, wenn du es willst?«

Arne besann sich. »Ich werde etwas über sie und ihren Verlobten schreiben,« sagte er endlich.