Die Abteien Stavelot und Malmedy wurden im 7. Jahrhundert im Ardennerwalde gegründet. In der Gegend hatte der deutsche Stamm der Eburonen gewohnt, der von den Römern unterjocht wurde. Der Teil der Ardennen gehörte zur Germania inferior, die von den Franken besetzt wurde. Die austrasischen Könige betonen in mehreren Urkunden, daß der Ardennerwald ihnen gehörte (in terra nostra silva arduennense). Siegebert ließ eine Anzahl Klöster gründen, worunter auch Malmedy und Stavelot. Er betraute mit der Errichtung derselben den heil. Remaclus, der am Hofe des Königs Dagobert gelebt hatte. Der Apostel der Ardennen, wie er später genannt wurde, verbreitete um die Mitte des 7. Jahrhunderts das Christenthum in Aquitanien. Er baute also mit Unterstützung des Königs Siegebert im Jahre 648 ein Kloster, in welchem Söhne des hl. Benediktus ihren Aufenthalt nahmen. Dasselbe gehörte zum Kölner Sprengel. Von dieser Stiftung Malmundarium oder Malmidarium (a malo mundatum) soll die Stiftung ihren Namen erhalten haben.[6] Als Remaclus Bischof von Tongern (nach andern von Mastricht) wurde und eine eigene Diözese besaß, gefiel es ihm nicht, sein Kloster einem fremden Sprengel einverleibt zu sehen, und er beschloß deshalb, sich einen zweiten Konvent zu gründen, nämlich in dem 1½ Stunden westlich von Malmedy gelegenen, zu seinem Bistum gehörigen Stavelot. Dort entstand bald (gegen 650) eine weitere prächtige Abtei, und von da an blieben die beiden hochangesehenen, mit vielen Vorrechten ausgestatteten Schwesterklöster Stavelot-Malmedy, deren spätere Fürstäbte souveräne Herrscher waren, vereinigt.

Bei der Teilung des Reiches Karls des Großen kam das Land, in welchem die beiden Klöster lagen, mit zu Lothringen, das so lange ein Zankapfel zwischen Frankreich und Deutschland sein sollte. Daß Stavelot und Malmedy bald zu dem einen, bald zu dem andern Lande gehörten, beweisen die Urkunden aus jener Zeit. Beide Abteien wurden im 10. Jahrhundert unabhängig, ebenso wie die von Trier, Prüm, Echternach u. s. w. Besonders Malmedy lag in einer schönen Gegend, denn der hl. Bernhard sagt: Malmundarium totius Arduennae vallis amoenissima. Man wird wohl nicht irre gehen in der Annahme, daß schon damals die nationalen Gegensätze sich wenigstens in der Nähe von Malmedy bemerkbar machten. Während die Ober- und Niederfranken die Thäler der Mosel, Saar, Sauer, Ur, Ahr, Erft und Ruhr (Roer) besetzten, blieben die Thäler der Amel (Amblève) und Warche im Besitze der zurückgedrängten Kelto-Romanen, wo diese noch heute den romanischen Volksstamm der Wallonen bilden. Malmedy und Umgebung wird also schon damals ein Vorposten des späteren Wallonentums gewesen sein.

Die beiden Klöster waren seit ihrer Gründung eng mit einander verbunden und bildeten eine freie fürstliche Abtei. Diese war abgabefrei, hatte aber die Verpflichtung, dem Kaiser Heeresdienste zu leisten. Zwei Punkte in der Geschichte der Abtei sind bemerkenswert, zunächst, daß Stavelot das einzige Kloster war, dessen Oberhaupt Rang und Rechte eines Fürsten hatte und gleichzeitig zum Kriegsdienst verpflichtet war, dann daß der Doppelkonvent, obgleich eines und desselben Ursprungs, zwei verschiedenen Diözesen zugehörig war. Die Einweihung der Kirche und Altäre von Stavelot geschah durch den Bischof von Lüttich, während der Erzbischof von Köln diese Handlungen im Abteibezirk von Malmedy vornahm. Bis zur französischen Revolution hatte jedes Kloster sein eigenes Kapitel, seine eigenen Novizen usw. Beide Kapitel waren gleich und von einander unabhängig. Das zu den Klöstern gehörige Gebiet war gemeinschaftlich, ebenso wie sie nur einen Abt hatten, zu dessen Wahl beide gleichberechtigt waren. Aber schon der hl. Remaclus zog Stavelot vor, wo er auch begraben wurde. Seither mußten auch die Mönche von Malmedy ihre Gelübde am Grabe des Heiligen ablegen. In Stavelot residierte gewöhnlich der Abt und dort hielten die Kapitel ihre Versammlungen ab. Diese Bevorzugung Stavelots wurde in Malmedy nur ungern gesehen und gab zu manchen Differenzen Anlaß, die später sogar zu der Teilung der Güter führte.

Im Uebrigen war das geistliche Fürstentum ein kleines selbständiges Staatswesen, das weltlich nur vom Kaiser und geistlich direkt von Rom abhing. Es vereinigte Jahrhunderte hindurch ein glückliches, draußen in der Welt fast unbekannt gebliebenes Völkchen. Die Benediktinermönche rodeten die Wälder aus und bebauten die Felder. Reich waren sie ursprünglich nicht; dieses bezeugt ausdrücklich Christian Druthmare (840), der mehrere Jahre bei ihnen gelebt hatte. Ihre Klosterschulen zeichneten sich durch berühmte Lehrer aus, wie Druthmare, Notger, Everhelm, Theodorich, Wibald, Zantfliet usw. Nicht lange hatte Remaclus seinen Bischofssitz inne; schon im Jahre 660 leistete er auf denselben Verzicht und kehrte nach seiner Abtei zu Stavelot zurück, wo er um das Jahr 669 starb; noch heute werden die Gebeine des heiligen Ordensmannes in der Pfarrkirche daselbst aufbewahrt. Mit dem Tode des Gründers endete aber sein Werk nicht; nicht weniger als 77 Fürstäbte zählt man als Nachfolger des hl. Remaclus, von denen neun heilig gesprochen wurden, während viele andere es in den Wissenschaften und in der Politik zu hohem Ansehen brachten. Die Großen Europas, insbesondere die deutschen Kaiser und Könige, wetteiferten darin, die Fürstäbte von Stavelot-Malmedy mit Ehren- und Gunstbezeugungen auszuzeichnen. Leider ist durch die Verwüstungen, denen die Abteien zu verschiedenen Zeiten unterworfen waren, wohl nicht zum Mindesten durch die französischen Vandalen, die schließlich den Untergang des Fürstentums herbeiführten, sehr viel Material aus den Archiven der Abteien vernichtet oder zerstreut worden.

Die Nachfolger des hl. Remaclus sind nicht alle dem Namen nach bekannt; ihre vollständige Aufzählung wäre auch ohne besonderes Interesse. Mehrere von ihnen gelangten zu hohen Würden, so der hl. Agilolfus, der Erzbischof von Köln wurde. In einer dichterischen Beschreibung des Todes dieses Heiligen wird auch die Schlacht bei Amel (Amblève) im Jahre 716 geschildert, die die Vorläuferin der großen Kämpfe Karl Martells werden sollte. Amel (Amblava) wird als ein Ort im Ardennergau, 2 Meilen von Malmedy entfernt bezeichnet. Der hl. Agilolfus soll dort den Martertod erlitten haben. Die Abtei mußte in der folgenden Zeit manche Widerwärtigkeiten erleben, die die Folgen der Kriegswirren waren. Im Jahre 877 wurden die beiden Klöster von den Normannen in Brand gesteckt und der Abt Hildebald mußte mit den Mönchen in die Ardennen flüchten; bei seiner Rückkehr fand er nur mehr Trümmer vor. Als Heinrich der Vogler Lothringen erhielt (zwischen 921 und 924) wurde das Fürstentum Stavelot-Malmedy, das bis dahin die Schicksale Austrasiens und Lothringens getheilt hatte, dem deutschen Reiche einverleibt. Arséne de Noüe hebt in seiner Geschichte ausdrücklich hervor, daß nach dem Anschluß an das deutsche Reich die Abtei Stavelot-Malmedy aufblühte („c’était l’aurore de la restauration qui se levait sur le pays“). Der hl. Odilon richtete die Klöster wieder auf, deren bürgerliche und religiöse Verwaltung in Verfall geraten war. Er berief dorthin den berühmten Notker (Notger, Notakar) aus St. Gallen, der später Bischof von Lüttich wurde und das Leben des hl. Remaclus schrieb. Er leitete die Schulen der Abtei, die damals in hohem Ansehen standen. Er predigte in lateinischer und jener romanischen Sprache, die später das Wallonische wurde (Vulgari plebem, clerum sermone latino erudit). Erst der Abt Werinfrid ließ die Klosterkirche von Malmedy, welche von den Ungarn nach dem Einfall der Normannen zerstört worden war, wieder aufbauen. Unter seinem Nachfolger Ravengère wurde sie vollendet und am 10. September 992 vom Erzbischof von Köln geweiht zu Ehren der Heiligen Petrus, Paulus, Johannes, Quirinus und Justus. Der neue Abt ließ in Malmedy, das inzwischen eine Stadt geworden war,[7] die St. Gereons-Pfarrkirche bauen und am 2. November 1007 von dem Erzbischof Heribert weihen. Die von dem hl. Agilolfus gegründete St. Laurentiuskirche, die als gemeinsame Kirche diente, wurde 1661 zur Verschönerung der Abteikirche, an die sie angelehnt war, abgerissen. Später wieder aufgebaut, wurde sie mit der Abteikirche ein Raub der Flammen bei dem großen Brande von 1689.

Der hl. Poppo, dessen Leben der Mönch und spätere Abt Everhelm aufgezeichnet hat, war einer der größten Aebte des Reichsfürstentums. Er regierte von 1020 bis 1048. Nach dem Tode des Abtes Bertrand hatte Heinrich III. ihn als dessen Nachfolger wählen lassen. Stadt und Kloster Stavelot, die mit dieser Wahl nicht zufrieden waren, lehnten sich gegen ihn auf, und Poppo mußte nach Malmedy flüchten; der Sturm legte sich übrigens bald. Obschon Poppo 32 Abteien unter seiner Leitung vereinigte, zog er doch Stavelot und Malmedy vor und residirte am liebsten daselbst. Da bildete er auch die Aebte heran, die er an die Spitze der Klöster stellte, die seiner Leitung unterstellt waren. Er verkehrte viel mit Fürsten und vereinbarte im Jahre 1032 zu Divillers eine Zusammenkunft zwischen Kaiser Konrad und dem König Heinrich von Frankreich, die durch eine lange Feindschaft getrennt gewesen waren. Er ließ in Stavelot eine prachtvolle Kirche in romanisch-byzantinischem Stile errichten, die unter der französischen Revolution zerstört wurde. Als frommer Ordensmann wußte er in den ihm unterstehenden Klöstern die gelockerte Disziplin wieder zu heben und die Ordnung wiederherzustellen; wie es heißt, wurde in Folge seines strengen Verfahrens in Trier der Versuch gemacht, ihn zu vergiften.

Sein Nachfolger wurde Theodorich, ein Mönch von Stavelot, unter welchem der Streit über den Vorrang der beiden Abteien — denn auch Malmedy führte den Namen Abtei — zu lebhaftem Ausdruck kam, so daß es beinahe zu einer Trennung gekommen wäre.[8]

Einer der Nachfolger Theodorich’s war der Abt Wibald (1130 bis 1158), der als der bedeutendste aller Aebte bezeichnet wird und der auch einer der größten Männer seines Jahrhunderts war. Wibald fand die Abteien in trostlosem Zustande, doch seiner Thatkraft gelang es, bessere Zeiten herbeizuführen, indem er die geistlichen und weltlichen Angelegenheiten regelte. Seine Wirksamkeit beschränkte sich nicht auf sein Fürstentum; es gab keine Frage in der Kirche und im Reiche, in der Wibald nicht zu Rate gezogen wurde, und es dauerte nicht lange, da machte Kaiser Lothar den Abt von Stavelot-Malmedy zu seinem geheimen Rate. Auf allen seinen Reisen und Kriegszügen begleitete nun Wibald den Kaiser; er nahm am Kriege gegen Italien 1133 Anteil und wurde sodann vom Kaiser nach Neapel geschickt, um den Befehl über die Flotte zu übernehmen. Bei dieser Gelegenheit besuchte Wibald die berühmte Abtei des hl. Benediktus auf dem Monte Cassino; den dortigen Mönchen machte er ernste Vorhaltungen über die zur Zeit im Kloster herrschenden Mißstände. Nach dem Kriege wurde Wibald trotz seines Sträubens zum Abte dieser Abtei gewählt, schlug aber die Wahl aus; vergebens baten die Mönche ihn, er möge sie nicht verlassen und die Leitung der Abtei übernehmen. Als der Kaiser dies hörte, ließ er Wibald gewaltsam in den Kapitelsaal bringen und wiederum wurde derselbe einstimmig gewählt und als Abt von Monte Cassino eingeführt. Die Verhältnisse zwangen ihn jedoch schon nach 44 Tagen die ehemalige Abtei des hl. Benediktus zu verlassen; er kehrte nach Stavelot zurück, nahm hier selbst wieder die Leitung der Regierungsgeschäfte in die Hände und ordnete insbesondere die Verhältnisse der Grafschaft Logne zum Fürstentume. Auch in der Folge erfreute sich Wibald einer stets wachsenden Gunst des Kaisers. Für die Hochachtung, die er bei demselben genoß, gibt eine auf rotem Pergament in Goldschrift geschriebene Urkunde, welche gegenwärtig im Provinzialarchiv zu Düsseldorf aufbewahrt wird, einen sprechenden Beweis. Durch diese Urkunde erhebt Kaiser Lothar Stavelot-Malmedy zu reichsunmittelbaren Abteien, er rühmt Wibald’s Verdienste um das Reich und schenkte ihm große Besitzungen in Aachen, namentlich eine Anzahl Häuser der damaligen Adelgundis-Kapelle gegenüber (Umgebung des jetzigen Präsidialgebäudes).[9] Später finden wir Wibald wieder als Erzkanzler des deutschen Reiches unter Friedrich Barbarossa, und er ist es wieder, auf den der Kaiser fast die ganze Last der Regierungsgeschäfte abwälzt, dem er die wichtigsten und vertraulichsten Sendungen an fremde Mächte überträgt. Auf der Rückreise von einer Mission nach Konstantinopel, wohin ihn die Geschäfte des Reiches geführt hatten, starb Wibald, angeblich von den Feinden des Reiches vergiftet, am 19. Juli 1156 in Paphlagonien, im Alter von 61 Jahren. Wibald, dessen Leben und Wirken durch Prof. Johannes Janssen eine liebevolle Darstellung gefunden hat, war ein Mann von hervorragender Bildung, Staatsmann, Dichter und Redner. Arsène de Noüe sagt, nachdem er sein Leben erzählt und seine Eigenschaften gerühmt: Gloire donc à Wibald! Gloire au pays de Stavelot qui a produit ce grand homme, l’honneur de l’état monastique, la lumière de l’Empire, le sublime pilote suscité par la main du Très-Haut pour diriger et soutenir le vaisseau de l’Eglise romaine au milieu des épouvantables tempêtes qui menaçaient de l’engloutir.[10]

Auf Wibald folgte sein Bruder Erlebald, als Fürstabt von Stavelot-Malmedy. Er ließ die sterblichen Reste seines Bruders aus Griechenland nach Stavelot bringen und vor dem Hauptaltar der Abteikirche beisetzen. Derselbe ließ 1190 in Malmedy ein Haus für die Aussätzigen und eine der hl. Maria Magdalena gewidmete Kapelle bauen. Nach dem Verschwinden der Pest wurden in dem Spital andere Kranke aufgenommen. Die Kapelle wurde im 16. Jahrhundert neugebaut und am 6. September 1554 geweiht. Die Verwaltung des Spitals wurde dem Kloster von Malmedy übertragen. Im Jahre 1640 gründete Abt Ferdinand Lateinschulen in Malmedy; das Kloster mußte die Lehrer stellen und durfte von den Schülern keine Vergütung fordern. Die Krankenkapelle (chapelle des malades), die noch jetzt an dem Wege nach dem Pouhon des Iles steht, diente als Pfarrkirche, als 1689 die Stadt Malmedy mit ihren Kirchen durch einen großen Brand zerstört worden. Bei der Epidemie von 1741, wo während 8 Monaten 800 Einwohner von der Pest hingerafft wurden, strömten zahlreiche Gläubige dorthin und ein Bauer aus Faimonville, N. Lejeune, schenkte derselben eine Marienstatue, die sich noch jetzt dort befindet. In einer 1167 ausgestellten Urkunde wird Stavelot zum ersten Mal als Stadt bezeichnet. Abt Erlebald starb hochbetagt 1193, nachdem er 34 Jahre dem Doppelkonvent vorgestanden. Sein Nachfolger Gerard schloß einen „ewigen Frieden“ zwischen den beiden Klöstern. Aus der einzigen Urkunde über die Civilverwaltung, die aus seiner Zeit erhalten ist, geht hervor, daß die Grafen und Herzoge von Luxemburg Erbvogte von Stavelot waren. Jean d’Enghien, Bischof von Tournai, Fürst-Bischof von Lüttich, wurde auch Fürst-Abt von Stavelot in einer unruhigen Zeit. Nach Beendigung des verhängnisvollen „Kuhkrieges“ wurde er ein Opfer der Rachsucht seines abgesetzten Vorgängers Heinrich von Geldern, der zugleich Bischof von Lüttich war, aber zuletzt aller seiner kirchlichen Aemter und Würden entsetzt wurde. Dieser lockte ihn in eine Falle, ließ ihn halbnackt auf ein wildes Pferd binden, das ihn fortschleppte, bis er zu Boden fiel und tot blieb (1281). In der folgenden Zeit fehlte es nicht an kriegerischen Verwickelungen, und manche Aebte vergeudeten die Güter der beiden Klöster. Im 15. Jahrhundert sah es geradezu trostlos dort aus; von den ehemals so berühmten Schulen war kaum noch die Erinnerung übrig geblieben, und die hervorragenden Männer waren verschwunden. In der Kirche von Stavelot hieb man von dem Grabstein des Abtes Jean de Geuzaine die vier Ecken ab, um anzudeuten, daß er die vier Ecken seines Landes veräußert hatte.

Bald aber erstand in Heinrich von Merode, der Stiftsherr von Aachen war und als Abt nach Stavelot berufen wurde, ein Reformator in weltlicher und kirchlicher Beziehung (1438–1460). Von ihm rührt die Verfassung des damals etwa 30,000 Einwohner zählenden Fürstentums her, die ganz erhalten ist. Sowohl Arséne als Paul de Noüe besprechen dieselbe eingehend; eine Wiedergabe der Bestimmungen würde uns aber zu weit führen.[11]