Unter fröhlichen Gesprächen verging das Mahl.
Die Doktorskinder brachten Christine einen ihrer alten Lieblingswünsche vor.
„Christine, besuch uns doch einmal in der Stadt!“ rief Suse, „tu es doch.“
„Ja,“ fielen auch die andern ein, „tun Sie es, bitte.“
„Tu es, es wird herrlich,“ meinte Hans. „Dann sollst du alles in der Stadt zu sehen bekommen. Alles, alles.
Den Zoologischen Garten, wo mein Kamel drin steht. Weißt du, das ich mal fast bekommen habe, das gräßliche Tier!“
„Wenn ich dran denke, wie Ursel damals gejammert hat,“ rief Suse, „muß ich noch jetzt lachen. Ich hab’ gemeint, sie wird verrückt.“
„Christine muß vor allen Dingen Ursel selbst sehen,“ erklärte hier Theobald, „diese blitzsaubere Person. Das Herz lacht einem im Leib, wenn man sie ansieht. So gut ist die, so liebenswürdig, so entgegenkommend, ein Engel in Menschengestalt.“
„Und Frau Cimhuber, die ist auch sehr interessant,“ rief Toni.
„Ja, die wird Ihnen den ganzen Tag von ihrem Sohn erzählen,“ meinte Theobald, „bis Ihnen ein Mühlrad im Kopf herumgeht. Edwin, Edwin, weiter hört man nichts von ihr.“