Zu ihrem Erstaunen erwiderte aber auch Frau Cimhuber, die eben in die Küche trat, ihren Gruß nur mit knappem Dank.

„Wie auf einem Geisterschiff,“ murmelte das Doktorskind leise vor sich hin, als sie die Tür zu ihrem Zimmer öffnete.

„Komm nur herein, komm nur herein!“ tönte es ihr dort aus dem Hintergrund entgegen. „Was Gutes hast du angerichtet! Was Sauberes! Einen feinen Salat, den wir jetzt zusammen ausgrasen können!“

Und in die Stube tretend, sah sie ihren Bruder auf Zehenspitzen umherlaufen, während er den Kopf zwischen die Schultern gezogen hatte und beschwichtigende Bewegungen machte.

„Es hat zwölf geschlagen, es hat zwölf geschlagen,“ rief er. „So was haben wir noch nie erlebt, noch nie.“

„Was ist denn los?“ fragte Suse. „Was ist geschehen? Was läufst du denn so närrisch da herum?“

„Schau,“ sagte Hans und deutete mit ausgestreckter Hand auf Susens Bett, „guck, dann weißt du alles.“

Suse folgte mit ihren Augen der Richtung seines Fingers, stieß dann einen lauten Schreckensruf aus und ließ sämtliche Anemonen zu Boden fallen, so daß sie mit verwirrten Köpfchen und Stielen dort lagen, wie vom Sturmwind zerwühlt.

„Wer hat das Bett abgezogen?“ stotterte Suse.

„Ursel.“