Nach einer guten Stunde fand der Aufbruch der Knaben statt, und die fröhliche Schar zog singend von dannen.
Bald lag der Burghof wieder vereinsamt da. Eine Eule, die erschreckt beim Nahen der Knaben davongeflogen war, kehrte mit schwerem Flügelschlag in ihr Reich zurück. Von unten, vom Bergeshang, tönte der Gesang der Wanderer verhallend herauf.
Es fing schon an zu dunkeln, als die Knaben ins Tal zurückkamen. Drei von ihnen beschlossen, in einem kleinen Dorf am Fuß des Gebirges zu übernachten, die andern, Theobald, Peter und Hans, weiter in die Ebene hinaus zu gehen, nach dem eine Stunde entfernten Städtchen Wildershausen.
Hans, der schon etwas müde war, gähnte und zog die Füße nach. Theobald pfiff einen Marsch, um seinen Vetter aufzumuntern.
Plötzlich aber stieß er einen Jauchzer aus und rief: „Famos wird das heute, Hans. Wir logieren beim Onkel Brettelkern, beim Doktor Brettelkern. Das hat mir der Vater geraten.
Kennst du den Brettelkern?“
Hans schüttelte den Kopf.
„Hat dein Vater nie davon erzählt?“
„Nein.“