Suse warf Hans einen betrübten Blick zu und sagte dann ängstlich: „Wir müssen ja hier bleiben, Theobald, und die Tür aufmachen, wenn einer kommt.“

Der Vetter graulte sich hinter den Ohren und überlegte.

„Wißt ihr, was wir machen?“ rief er plötzlich. „Einer von euch kommt mit, der andere bleibt hier.“

Suse fing einen wehmütig bittenden Blick ihres Bruders auf, kämpfte einen schweren Kampf und sagte schließlich: „Hans, geh’ du nur hin, ich bleib hier. Du möchtest dir ja so gern die Autos ansehen, ich frage nicht soviel danach wie du.“

Des Bruders Gesicht erhellte sich, und er sagte leuchtenden Auges: „Ich komme auch recht bald wieder, Suse! In einer Stunde bin ich wieder da.“

„Ja, tu das,“ entgegnete sie.

Und da rannten die Knaben auch schon davon.

Sie horchte hinter ihnen her, wie sie die Treppe hinuntereilten, und wollte hierauf in ihr Stübchen gehen. Aber wie von unsichtbaren Händen gezogen, mußte sie sich der Negerstube zuwenden.

Langsam kam sie näher und stand lange unschlüssig davor. Zögernd legte sie die Hand auf die Türklinke und wollte sie niederdrücken. Da fuhr die Tür von selbst weit auf, und sie befand sich mit einemmal frei und ungeschützt dem Negergott gegenüber. Grinsend sah der Götze sie an. Wie erstarrt schaute sie nieder. Da klirrte ein Negerschwert leise, ein großer ausgestopfter Affe knurrte und der Negergott grunzte. —

Hm... Hm... Ho... Ho... Ha... H... klang es irgendwo.