„Frau Cimhuber wird böse sein,“ stotterte Hans.
„Vielleicht nicht?“ brauste Ursel auf. „Soll sie vielleicht Zuckerkind zu dir sagen und dir einen Kuchen backen zur Belohnung, weil du den Götzen kaput gemacht hast!“
„Nein, das möcht ich nicht,“ sagte Hans noch verwirrter als bislang. „Der Götze ist ja von dem Herrn Missionar, nicht wahr?“
„Von wem denn sonst, vielleicht von einem Zwetschenbaum? Meinst du, solche fremdländischen Figuren wachsen hier auf Bäumen, und wir holen sie uns herunter?“
„Nein... nein..., ich weiß ja, daß er aus Afrika ist,“ sagte Hans schüchtern. „Frau Cimhuber hat’s ja gesagt.“
„Jetzt fort mit euch ungezogenen Kindern!“ fuhr Ursel die Pechvögel an. „Ihr könnt nichts, wie Dummheiten machen.“
Und die beiden verließen gesenkten Hauptes die Negerstube und wußten nicht wohin sehen vor Beschämung.
Es verging geraume Zeit, dann hörten sie, wie die Pfarrfrau wiederkehrte, mit Ursel redete und von ihr in die Negerstube geführt wurde.