„Fällt mir gar nicht ein,“ erwiderte Hans und begann zu lachen. „Ich hab’ ja kein Pferd.“
„Dann reitest du also nicht?“
„Mein Gott, bist du schwerhörig?“ rief Theobald, „soll er vielleicht auf einem Besenstiel reiten, wenn er kein Pferd hat?“
Alles lachte. Nur Toni warf ihrem Bruder einen entrüsteten Blick zu und schüttelte ihr Haupt.
Er aber saß mit unbeweglichem Gesicht da, die Arme fest verschränkt und rüstete sich auf weitere Angriffe.
„Dummes Zeug,“ verwies hier einer der Fremdlinge denjenigen seiner Brüder, der Hans ausgefragt hatte. „Wie kannst du nur fragen, ob Hans reitet. In diesen Kuhdörfern in den Bergen, wo er her ist, gibt’s doch keine Pferde. Nichts gibt’s dort, einfach nichts. Schauderhaftes Leben.“
„Ja, selbst die größeren Hammelsbraten und Ochsen findet man hier,“ warf da Theobald herausfordernd ein.
Die Augen der Fremdlinge blitzten; sie bemeisterten sich aber noch, und einer suchte Zigaretten hervor und bot sie im Kreise herum an.
„Du rauchst doch auch,“ wandte er sich an Hans.
„Nein,“ rief Theobald, „er darf es nicht, er ist viel zu klug dazu. Ihr wißt doch, je klüger die Leute, je gefährlicher für sie das Rauchen. Ich möchte an eurer Stelle gar nicht sagen, daß ich’s so gut vertragen kann.“