Und ich billige das System Moses. Ich billige seine Erinnerungen und Mahnungen betreffs des „reichen Gutes“: „Und dann werden sie ausziehen mit reichem Gute!“
Aber, wahrhaftig, Moses Programm beginnt sich zu verwirklichen. Unsere Jugend, die noch vor kurzer Zeit unsere Bourgeoisie so tief verachtet hat, ist schon klüger geworden und hat eingesehen, daß das Kapital für uns sehr wichtig ist. Und ich wage zu glauben, daß auch der jüngste Arbeiter, der erst heute zu arbeiten begonnen hat, die bürgerlichen Gäste, die nach Erez-Israel kommen, mit Liebe empfängt. Und was noch wichtiger ist, die Reichen selbst, und gerade die Besten unter ihnen, sind zu der Einsicht gekommen, daß ihnen eine Erlösung nottut. Daß es sich lohne, „mit reichem Gute“ nach Erez-Israel zu gehen; daß es richtig sei, dort für sich selbst und für das Volk etwas zu unternehmen.
Und sie kommen wirklich. Wenn nicht mit reichem Gute — das Vermögen ist einstweilen noch im Ausland —, die Kapitalisten selber kommen schon. Wir wollen hoffen, daß das Programm Moses, wie es sich zu verwirklichen beginnt, auch gänzlich durchgeführt wird. Die Kapitalisten werden sich nicht damit begnügen, daß sie selbst das Land bereisen; im nächsten Jahre werden sie samt dem „reichen Gute“ kommen.
Wer anfängt mit der Erlösung, dem sagt man: Vollende!
VOM AUSZUGE.
Um vielerlei guter Werke willen ward Israel aus Ägypten erlöst: weil sie ihre Namen nicht verändert hatten und ihre Sprache nicht aufgaben und ihre Geheimnisse nicht verrieten und an der Beschneidung festhielten.
Die Geschichte Pharaos gleicht der Geschichte jenes Sklaven, dem sein Herr auftrug, auf dem Markte einen Fisch zu kaufen und der einen stinkenden Fisch nach Hause brachte. Sprach der Herr: Entweder wirst du selbst den Fisch essen oder du bekommst hundert Peitschenhiebe oder du zahlst den Fisch. Sprach der Sklave: Ich will ihn essen. Aber kaum begann er zu essen, da ward ihm übel davon und er sprach: Ich will geschlagen sein. Noch hatte er nicht fünfzig von den hundert Peitschenhieben, da rief er: Ich zahle lieber den Preis. So hatte er den stinkenden Fisch gegessen und war geschlagen worden und mußte obendrein zahlen. So auch Pharao. Erst wollte er die Kinder Israel nicht entlassen, wie Gott verlangte, nachher erlitt er die zehn Plagen und mußte den Juden Kostbarkeiten mitgeben und sie doch wegschicken.