22. Paulus awer stunn midden up den Richtplatz un sprok: Ji Männer vun Athen: ik seh, dat ji in alle Stücken sehr gottsfürchtig wesen doht.

23. Denn ik bün hier dörchgahn un hef sehn jug Gottesdeenste un funn eenen Altar, up den weer schreben: »För den unbekannten GOtt!« Nu verkündige ik jug densülvigen, den ji ahn dat to weten, Gottesdeenst doht.

24. GOtt, de de Welt makt hett, un alles wat darin is, dewiel He en HErr is vun den Himmel un de Eer, wahnt nich in Tempel de mit de Hann makt sünd. Kap. [7, 48.]

25. He ward ok nich mit Minschenhann plegt, as ob He jemand nödig har, dar He sülvst jedermann Leven un Athem un alles geven deiht. Ps. [50, 8.]

26. Un He hett makt, dat vun een Blot alle Minschengeschlechter sünd, de up den ganzen Eerdboden wahnen doht un hett en Maal sett, as He dat tovör utsehn hett, wo lang un breet se wahnen schulln. 5. Mos. 32, 8.

27. Dat se den HErrn söken schulln, ob se Em doch föhlen un finnen mögen. Un twar is He nich wiet vun Jedereen mank uns. Jes. 55, 6.

28. Denn in Em levt, webt un sünd wi, as ok etliche Dichters bi jug seggt hebbt: Wi sünd vun Sin Geschlecht.

29. So wi denn nu vun göttlich Geschlecht sünd, schülln wi nich meenen, de GOttheit si gliek de goldenen, sülvernen oder steenernen Biller, dörch minschliche Gedanken makt. Jes. 46, 5.

30. Un GOtt hett twar de Tied vun de Unwissenheit bether översehn, nu awer gebütt He alle Minschen an alle Enden Buße to dohn. Kap. [14, 16.] Luk. [24, 47.]

31. Darum, dat He en Dag sett hett up den He richten will den Eerdkreis mit Gerechtigkeit dörch enen Mann, in den He dat beslaten hett un Jedereen vörhollt den Gloven, indem He Em hett vun de Doden uperweckt. Röm. [14, 10.] Apost. [3, 15.]