21. In dat Gesetz steiht schreven: Ik will mit anner Tungen un mit anner Lippen reden to düt Volk, un se ward mi ok so nich hörn, sprickt de HErr. 5. Mos. 28, 49. Jes. 28, 11. 12.
22. Darum sünd de Tungen to en Teken, nich för de Glövigen, sonnern för de Unglövigen; de Wiesseggung awer nich för de Unglövigen, sonnern för de Glövigen.
23. Wenn nu de ganze Gemeen tosamen keem an en Ort un sproken All mit Tungen; do keemen awer Ungelehrte oder Unglövige rin: warn se nich seggen, ji weert unsinnig?
24. Wenn se awer All wiesseggen dän un en Unglövige oder en Ungelehrte keem denn rin, de war vun desülvige All bestraft un vun All richt.
25. Un so war dat Verborgene vun sin Hart apenbar un he war up sin Angesicht falln, GOtt anbeden un bekennen, dat GOtt wahrhaftig in ju is.
26. Woans is dat denn nu, leeve Bröder? Wenn ji tosamen kamt, so hett Jedereen Psalmen, he hett en Lehr, he hett Tungen, he hett Apenbarung, he hett Utleggung. Lat dat Allns geschehn to Beterung. Kap. [11, 18.] [20.] [12, 8-10.] Eph. [4, 12.]
27. Wenn Een mit de Tung sprickt, oder twee, oder höchstens dree, een um den annern, so lat Een dat utleggen.
28. Is he awer nich en Utlegger, so lat em still sien in de Gemeen, awer mit sik sülvst un GOtt reden.
29. Lat denn de, de prophezien deiht, reden, twee oder dree, de Annern awer lat richten.
30. Wenn awer en Apenbarung geschüht en annern, de dar sitt, so lat den eersten still swiegen.