16. Ik segg awer: Wandelt in den Geist, denn ward ji dat Fleesch sin Lust nich dohn.

17. Denn dat Fleesch hett Lust to dat, wat den Geist towedder is, un de Geist to dat, wat dat Fleesch towedder is. Desülvigen sünd gegen eenanner, so dat ji nich doht, wat ji wüllt. Röm. [7, 15.] [23.]

18. Wenn ju awer de Geist regeren deiht, so sünd ji nich unner dat Gesetz.

19. Apenbar sünd awer dat Fleesch sine Warke, as dar sünd: Ehebruch, Horeri, Unreinigkeit, Untucht, 1. Cor. [6, 9.]

20. Afgötterie, Toveri, Fiendschaft, Striederie, Neid, Torn, Kiev, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord,

21. Supen, Freten un desglieken, wovun ik ju fröher seggt hef un segg ju nochmal, dat de, de so wat doht, GOtt Sin Riek nich arven künnt. Luk. [21, 34.] Eph. [5, 5.]

22. Den Geist sin Frucht awer is: Leev, Freud, Freden, Geduld, Fründlichkeit, Gudheit, Glov, Sachtmoth, Keuschheit. Eph. [5, 9.]

23. Gegen son Lüd is dat Gesetz nich. 1. Tim. [1, 9.]

24. De awer Christus tohört, de krüzigt ehr Fleesch mitsamt de Lüste un Begierden. 1. Cor. [15, 28.] Röm. [6, 6.]

25. Wenn wi in den GEist leven doht, so lat uns ok in den Geist wandeln. Röm. [8, 5.]