10. Den HErrn Sin Dag ward awer kamen as en Deef in de Nacht, an weken de Himmel vergahn ward mit grote Krachen, de Elemente ward vör Hitt smölten, un de Eer un de Warke, de darin sünd, ward verbrennen. 1. Thess. [5, 2.] [3.] 2. Pet. [3, 7.] Luk. [21, 33.] Ebr. [1, 11.] [12.]

11. Wenn nu all düt vergahn schall, wa schüllt ji denn dar geschickt wesen mit hilligen Wandel un gottseligen Wesen?

12. Dat ji tövt un ielt na de Tokunft vun den HErrn Sin Dag hen, an weken de Himmel vun Füer vergahn un de Element vör Hitt smölten ward?

13. Wi tövt awer up en nie Eer un en nien Himmel, na Sin Tosag’, in weke Gerechtigkeit wahnen deiht. Jes. 65, 17. 66, 22. Offenb. [21, 1.]

14. Darum, mine Leeven, wiel ji töven schüllt, so gevt ju Möh, dat ji vör Em rein un unsträflich funn ward. 1. Thess. [3, 13.] 1. Cor. [1, 8.]

15. Un holt den HErrn Sin Geduld för ju Seligkeit, as ok unse leeve Broder Paulus na de Wiesheit, de em geven is, ju schreven hett. Röm. [2, 4.]

16. As he ok in all sin Breev darvun reden deiht, in de weke Ding swar to verstahn sünd, weke de Ungelehrigen un de, de nich fast staht, to ehr egen Verdarv verwirrt as ok de annern Schriften.

17. Ji awer, mine Leeven, wiel ji dat vörut weten doht, so nehmt ju in Acht, dat ji nich dörch de ruchlosen Lüd ehrn Irrdom samt se verföhrt ward un ut ju fasten Standpunkt rutfalln doht. Mark. [13, 5.] [9.] [33.]

18. Waßt awer in de Gnad un de Erkenntnis vun unsen HErrn un HEiland JEsus Christus. Densülvigen wes’ Ehr, nu un in ewige Tieden! Amen.