6. Un He gift rieklich Gnad. Denn de Schrift seggt: GOtt weddersteiht de Hoffärtigen, awer de Demödigen gift He Gnad. Hiob. 22, 29. Matth. [23, 12.]
7. So west nu GOtt unnerdahn. Wedderstaht den Düvel, so ward he vun ju weg gahn. Eph. [6, 12.]
8. Naht ju to GOtt, so hollt He Sik to ju. Makt ju Hann rein, ji Sünners, un makt ju Harten keusch, ji Wankelmödigen. Zach. 1, 3. Jes. 1, 16.
9. West elend, west trurig un weent; ju Lachen ward sik in Weenen verkehrn un ju Freud in Trurigkeit.
10. Demödigt ju vör GOtt, so ward He ju hoch maken. 1. Pet. [5, 6.]
11. Makt ju nich unner enanner slecht, leeve Bröder. Wokeen sin Broder slecht makt un sin Broder öwle Nared makt, de makt dat Gesetz slecht un richt dat Gesetz. Richst du awer dat Gesetz, so deihst du nich na dat Gesetz, sonnern steihst öwer dat Gesetz. Ps. [15, 3.] 1. Pet. [2, 1.]
12. Dar is blot een Gesetzgever, de selig maken un verdammen kann. Wokeen büst du, de du en Annern afordeelst? Matth. [7, 1.]
13. Wolan, de ji seggen doht: Hüt oder morgen wüllt wi gahn in de oder de Stadt un wüllt een Jahr dar liggen un hanteeren un wat verdeenen; Spr. 27, 1.
14. De ji nich weten doht, wat morgen wesen ward. Denn wat is ju Leven? En Damp is dat, de en korte Tied duert, darna awer is he weg. Luk. [12, 20.]
15. Woför ji seggen schüllt: So de HErr will, un wi leven doht, wüllt wi düt oder dat dohn. Apost. [18, 21.]