EInmal kam ein Dieb in das Haus des Hodschas, packte alles, was ihm unter die Hände kam, zusammen, lud es sich auf den Rücken und ging weg. Kaum war er draußen, als der Hodscha das übriggebliebene zusammenpackte und sich damit belud; dann folgte er den Spuren des Diebes bis zu dessen Haustür.
Dort sagte der Dieb: »Was willst du von mir?«
»Wieso?« sagte der Hodscha; »bin ich denn nicht richtig bei dem Hause, wohin wir umgezogen sind?«
EInes Tages wurde der Hodscha gefragt: »Verstehst du nicht Persisch? Sprich ein wenig, damit wir uns überzeugen.«
Er antwortete ihnen in dieser Sprache: »Die Gans, die mein Grab höhlen soll, fliegt noch im Gebirge; es haben sich Leute versammelt, aber sie haben mich noch nicht in der Todesstarre gefunden.«
Da gingen sie eilfertig weg, ohne noch etwas weiter zu verlangen.
DEm Hodscha war einmal Geld gestohlen worden. »O Herr,« rief er aus, »bist du denn in Armut gefallen, daß du mir meine Ersparnisse genommen hast?« Unter derlei Klagen ging er in die Moschee; dort verharrte er im Gebete bis zum Morgen und dann ging er nach Hause.