[43.]

NEben dem Hodscha ging einer; sie sahen sich gegenseitig an und traten jeder in demselben Augenblicke ein paar Schritte zurück. »Ist es erlaubt, Herr,« sagte der Hodscha, »dich zu fragen, wer du bist? ich kenne dich nicht.«

Der andere antwortete: »Wieso bist du denn dann über meinen Anblick so erstaunt gewesen?«

Der Hodscha erwiderte: »Ich habe gesehn, daß dein Turban ganz so ist wie der meinige und daß dein Mantel derselbe ist wie der meinige; da habe ich dich für mich gehalten.«

[44.]

IM Hause des Hodschas war einmal jemand krank, und man kam sich um sein Befinden erkundigen.

Er antwortete: »Zuerst war er genesen, aber dann ist er gestorben.«

[45.]

DEr Hodscha steckte seine Hühner in einen Käfig und ging damit nach Siwri-Hissar. Unterwegs sagte er sich: »Diese armen Tiere sind gefangen; ich will sie ein bißchen auslassen, o Herr.« Als sie aber in Freiheit waren, liefen sie nach allen Seiten auseinander. Nun trieb der Hodscha den Hahn mit einem Stocke in der Hand vor sich her und sagte zu ihm: »Was? mitten in der Nacht weißt du, daß es Morgen wird, und am hellichten Tag kennst du den Weg nicht?«

[46.]