Es versammelten sich Leute um ihn, und die brachten eine Bahre, legten ihn darauf und machten sich auf den Weg nach seinem Hause. Da kamen sie an eine Pfütze, die es ihnen verwehrte, geradeaus weiterzugehn. Als sie nun einander fragten: »Wie sollen wir da hinüberkommen?«, hob der Hodscha sein Haupt und sagte: »Als ich noch am Leben war, bin ich immer diesen Weg gegangen.«
EInmal gedachte der Hodscha einen unterirdischen Stall zu machen[72]. Nun sah er auf einem Spaziergange in dem Keller eines seiner Nachbarn eine Kuh und etliche Ochsen. Hoch erfreut darüber ging er wieder heim und sagte zu seiner Frau:
»Was gibst du mir für eine gute Neuigkeit? ich habe einen Stall voll Rinder gefunden, der noch so ist, wie er zur Zeit der Ungläubigen war.«
DEr Hodscha hatte zwei Töchter; die kamen ihn einmal beide besuchen, und er fragte sie: »Wovon lebt ihr?«
Die eine sagte: »Mein Mann ist Bauer; er hat viel Korn gesät, und wenn es regnet, wird er so viel haben, daß er mich kleiden kann.«
Die andere sagte: »Mein Mann ist Hafner; er hat viele Töpfe gemacht, und wenn kein Regen kommt, so wird er so viel haben, daß er mir Kleider kaufen kann.«
Nun sagte der Hodscha: »Eine von euch wird ja bekommen, was sie wünscht; aber welche, das weiß ich nicht.«