Vgl. schließlich auch die 54. Facetie Poggios: De quodam qui Redolphum sagittando vulneravit, und Lehmann, Florilegium politicum, S. 273.

[500.] Griechisch, Nr. 114; Walawani, S. 154 ff. (in Akschehir lokalisiert); Pann, S. 337.

Anders und mit einem entfernten Anklange an das Motiv von Nr. 160 und 394 erzählt die serbische Ausgabe S. 148 ff.:

Eines Tages ging der Hodscha Nasreddin vom Hause weg, und seine Frau fragte ihn: »Wohin?«

Nasreddin antwortete: »Ich will ein bißchen im Weingarten und auf dem Acker nachsehn.«

»Geh nur,« sagte sie, »so Gott will.«

»Ob Gott will oder nicht,« sagte er, »ich gehe.«

Als er dann den Weingarten verließ, um nach Hause zu gehn, war der Himmel ganz umwölkt. Nach kurzer Zeit begann es zu regnen und zu hageln, und alles wurde zerschlagen, was ihm gehörte, Weingarten und Acker. Als Nasreddin sah, was geschehn war, sagte er: »Du bist nicht schuld, o Gott, sondern ich; warum bin ich denn gegangen, um dir zu zeigen, was mein ist?«

[501.] Griechisch, Nr. 115; Serbisch, S. 184 ff.

Eine slawonische Variante (nicht von Nasreddin) steht in der Anthropophyteia, V, S. 293 ff.